Ursula Späth-Preis
Der AMSEL-Förderkreis Ursula Späth e.V. hat 1993 zum ersten Mal den Ursula Späth-Preis ausgelobt, um Persönlichkeiten zu ehren, die sich besondere Verdienste um Multiple Sklerose Erkrankte erworben haben. Erste Preisträgerin war I.D. Erbprinzessin Maximiliane zu Fürstenberg.
Seit diesem Jahr wird der Preis jährlich für Maßnahmen verliehen, welche die Lebenssituation Multiple Sklerose-Erkrankter nachhaltig verbessern und ihnen sowie ihren Angehörigen spürbare Erleichterung bei der Bewältigung der durch die Krankheit bedingten Alltagsprobleme geben.
Der Preis wurde 1993-2012 von der Daimler AG gestiftet. Seit 2013 wird der Preis von der AMSEL Stiftung Ursula Späth gestiftet. Er beträgt 5.000 Euro. Der Preisträger verwendet diesen Betrag für ein Projekt seiner Wahl zugunsten der MS-Erkrankten in Baden-Württemberg.
Neben dem Geldpreis erhielten die Preisträger bis 2019 einen signierten und nummerierten Druck des von dem Künstler Professor Lude Döring eigens für diesen Zweck geschaffenen Bildes, das den Titel „Die Wahrsagerin“ trägt. Ab dem Jahr 2020 erhalten die Preisträger eine Glasskulptur statt des Bildes. Geldpreis und Skulptur werden öffentlichkeitswirksam durch den jeweiligen Laudator im Rahmen eines Festaktes mit Gästen aus Insititutionen, Politik und Wirtschaft übergeben.
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Preis für pflegende Angehörige und Medienpreis
Seit dem Jahr 2000 verleiht die AMSEL Stiftung Ursula Späth außerdem den Preis für pflegende Angehörige und den Medienpreis. Beide Preise wurden vom ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. h.c. Lothar Späth ins Leben gerufen und werden von Anfang an von der Familie Späth gestiftet. Die Preise sind mit jeweils 1.500 Euro dotiert.
Der Preis für pflegende Angehörige ehrt Menschen, deren Engagement es ermöglicht, dass MS erkrankte Familienmitglieder möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können.
Der Medienpreis würdigt Persönlichkeiten, die durch ihr Engagement den Fokus der Öffentlichkeit auf die Krankheit Multiple Sklerose und die von der MS betroffenen Menschen lenken und sich damit besondere Verdienste um die Multiple Sklerose Erkrankten erworben haben.
Preisträger Ursula Späth-Preis

Preisträger 2023
AOK Baden-Württemberg, stellvertretend nahmen Vorstandsvorsitzender Johannes Bauernfeind (lks.) und Deborah Crazzolara von der Abteilung Projektförderung den Preis entgegen.
Laudator:
Jochen Haußmann (re.), MdL, Stv. Vorsitzender und Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP/ DVP-Landtagsfraktion

Preisträger 2022
Prof. Dr. med. Ralf Gold
Direktor Neurologische Klinik im St. Josef Hospital, Ruhr-Universität Bochum und Leiter des Forschungszentrums Neuroimmunologie und des neurochemischen Labors am Katholischen Klinikum Bochum
Laudator:
Wilfried Klenk, Politischer Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

Preisträger 2020/2021
Prof. Dr. med. Horst Wiethölter
ehem. Ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik am Klinikum Stuttgart
ehem. Vorsitzender der AMSEL
Mitglied im Stiftungsrat der AMSEL Stiftung Ursula Späth
Laudator:
Wilfried Klenk, Politischer Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg
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Christine Eiss
Geschäftsleitung
Tel. 0711/69786-40
Mail: christine.eissamsel-dmsgde
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Letzte Änderung: 15.04.2024



























